Modale Präpositionen: Modale Präpositionen sind Präpositionen, die die Art und Weise angeben. Sie antworten auf die Fragen wie und womit, zum Beispiel mit, ohne, statt und außer.
Niveau: B1
Wann benutzt du modale Präpositionen?
Du benutzt modale Präpositionen, wenn du sagst, wie etwas passiert oder womit du etwas machst. Wichtige modale Präpositionen sind:
- mit (+ Dativ): Mittel oder Begleitung. Ich fahre mit dem Bus.
- ohne (+ Akkusativ): Fehlen von etwas. Ich trinke den Kaffee ohne Zucker.
- statt / anstatt (+ Genitiv): Ersatz. Statt eines Briefes schreibt sie eine E-Mail.
- außer (+ Dativ): Ausnahme. Alle kommen außer dir.
Welcher Fall steht dabei?
Der Fall hängt von der Präposition ab:
- mit, außer stehen mit Dativ: mit dem Auto, außer dem Chef
- ohne steht mit Akkusativ: ohne den Schlüssel
- statt steht mit Genitiv: statt des Kuchens
Merke dir den Fall am besten zusammen mit der Präposition.
Häufige Fehler
Verwechsle ohne nicht mit dem Dativ. ohne braucht immer den Akkusativ: nicht ohne dem Auto, sondern ohne das Auto.
Nach mit steht der Dativ, auch wenn es um ein Werkzeug geht: Ich schreibe mit einem Stift.
Beispiele
| Beispiel | Erklärung |
|---|---|
| Ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit. | mit + Dativ, Mittel |
| Sie geht ohne ihren Mantel nach draußen. | ohne + Akkusativ |
| Statt eines Autos kauft er ein Fahrrad. | statt + Genitiv, Ersatz |
| Alle haben Zeit außer meinem Bruder. | außer + Dativ, Ausnahme |
Häufige Fragen
Was sind modale Präpositionen?
Modale Präpositionen geben die Art und Weise an. Sie antworten auf die Fragen wie und womit, zum Beispiel mit, ohne, statt und außer.
Welchen Fall hat ohne?
ohne steht immer mit Akkusativ, zum Beispiel ‘ohne den Schlüssel’ oder ‘ohne dich’.
Was ist der Unterschied zwischen mit und ohne?
mit zeigt, dass etwas dabei ist oder benutzt wird (Dativ), ohne zeigt, dass etwas fehlt (Akkusativ).
Verwandte Begriffe
kausale praepositionen, praepositionen, modaladverb, lokale praepositionen