sich: sich ist ein Reflexivpronomen. Es zeigt, dass die Handlung auf das Subjekt zurückgeht: Die Person macht etwas mit sich selbst (Er wascht sich).
Niveau: A2
Wann brauchst du sich?
Viele deutsche Verben sind reflexiv. Das heißt, sie brauchen ein Reflexivpronomen. Beispiele: sich freuen, sich waschen, sich erinnern, sich setzen.
Das Reflexivpronomen ändert sich je nach Person. sich selbst gehört nur zu er, sie, es, sie (Plural) und Sie:
- ich freue mich
- du freust dich
- er, sie, es freut sich
- wir freuen uns
- ihr freut euch
- sie/Sie freuen sich
Wo steht sich im Satz?
Im einfachen Aussagesatz steht das Reflexivpronomen direkt nach dem Verb.
- Ich setze mich auf den Stuhl.
- Wir treffen uns um acht.
Bei einer Frage oder im Nebensatz verschiebt es sich, bleibt aber nah am Subjekt: Freust du dich? oder weil er sich freut.
Häufige Fehler
Lernende vergessen oft, dass sich das Pronomen pro Person ändert. Es heißt nicht ich freue sich, sondern ich freue mich. Nur ab der 3. Person nimmst du sich.
Ein weiterer Punkt: Manche Verben haben das Reflexivpronomen im Dativ (Ich wasche mir die Hände). Bei den meisten reflexiven Verben steht aber der Akkusativ (mich, dich, sich).
Beispiele
| Beispiel | Erklärung |
|---|---|
| Ich freue mich auf das Wochenende. | 1. Person: sich wird zu mich |
| Er erinnert sich an den Urlaub. | 3. Person Singular: sich |
| Wir treffen uns am Bahnhof. | 1. Person Plural: sich wird zu uns |
| Setzt euch bitte! | 2. Person Plural: sich wird zu euch |
| Die Kinder waschen sich. | 3. Person Plural: sich |
| Ich wasche mir die Hände. | Reflexivpronomen im Dativ (mir), weil ein Objekt folgt |
Häufige Fragen
Wann benutzt man sich?
sich benutzt du bei reflexiven Verben in der 3. Person (er, sie, es) und bei sie/Sie im Plural. Bei ich, du, wir, ihr ändert sich die Form zu mich, dich, uns, euch.
Was ist ein Reflexivpronomen?
Ein Reflexivpronomen zeigt, dass die Handlung auf das Subjekt zurückgeht. Die Person tut etwas mit sich selbst, zum Beispiel sich waschen oder sich freuen.
Heißt es mich oder mir?
Bei den meisten reflexiven Verben steht der Akkusativ (mich). Folgt aber ein Objekt, brauchst du den Dativ: Ich wasche mir die Hände.
Diesen Begriff lernst du im Deutschkurs A2 von Deutsch1, mit Erklärvideos, Übungen und Feedback.
Verwandte Begriffe
Reflexivpronomen, Reflexive Verben, Personalpronomen, Pronomen